Reporting Design

Mit etwa 70 Prozent ist ein Großteil der Sinnesrezeptoren beim Menschen für die visuelle Wahrnehmung vorgesehen. Das bedeutet für das Berichtswesen, dass die Aussagekraft und Verständlichkeit der Bücher zu einem großen Teil von der Gestaltung, dem Reporting Design, abhängt. Aus diesem Grund hat die Bedeutung des Themas Reporting Design in den letzten Jahren in Unternehmen immer mehr zugenommen. Allerdings werden noch immer viele Berichte nach dem – sehr problematischen – „Trial and Error“-Verfahren erstellt. Statt fundierter wissenschaftlicher Gestaltungsempfehlungen beherrschen persönliche Präferenzen des Berichterstellers das Reporting Design zahlreicher Geschäftsberichte. Die dadurch häufig missverständlichen Grafiken können leicht zu Fehlinterpretationen führen.

Eine Kooperation der Fachhochschule Oberösterreich Forschungs-und Entwicklungs GmbH, KPMG Advisory GmbH, pmOne GmbH sowie dem assozierten Partner Mensalia GmbH möchte dies nun ändern und dem Reporting Design zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Mit Hilfe des Eye-Tracking-Verfahrens können erstmals wissenschaftlich fundierte Gestaltungsempfehlungen für das Reporting Design gegeben und das Berichtswesen empfängerorientiert aufbereitet werden.